Gefahrloser Umgang mit Werkzeug

Im Internet sind viele Arbeitsgeräte und Werkzeuge erhältlich, deren Einsatzbereich vielfältig sind. Ob Hammer, Bohrer oder Feilen – Vorsicht ist bei allen Geräten geboten! Die Sicherheit hat beim Umgang mit Werkzeug immer oberstes Gebot! Sowohl bei der Arbeit, als auch bei der Lagerung der Arbeitsgeräte sind einige wichtige Grundregeln zu beachten! Beachten Sie daher unsere Tipps für den sicheren Umgang mit Werkzeug:

Werkzeug Variante

Im Internet findet sich oft eine große Auswahl an Werkstattwagen – meist werden komplett bestückte Ausführungen angeboten und gekauft. Diese sind mit Universalwerkzeug ausgestattet, welche im allgemeinen Gebrauch vielfältig einsetzbar sind.

Die Werkstattwagen beinhalten oft auch Kleinteile wie Dübel oder Bits aber auch Schraubendreher, Sägen und weitere – nicht ungefährliche – Elemente. Besonders bei diesen gilt Wachsamkeit! Unfälle sind beim Umgang mit diesen Arbeitsgeräten keine Seltenheit! Vor allem Sägen sorgen aufgrund der scharfen Zähne häufig für Verletzungen.

Doch nicht nur die scharfen und spitzen Werkzeuge sorgen für Unfälle, auch stumpfe und schwere Elemente wie Hämmer können Verletzungen hervorrufen. Läsionen und Quetschwunden sind bei der Arbeit mit dem Hammer keine Seltenheit. Ein Nagel wird in die Wand geschlagen und man rutscht ab – schon wird der Daumen in Mitleidenschaft gezogen. Hier gilt besondere Vorsicht!

Aber auch Säuren und verschiedene Flüssigkeiten, die bei der Arbeit zum Gebrauch kommen, können gefährlich sein! Hier ist besonders auf die Brennbarkeit von Kleber und anderen Stoffen zu Achten! Auch wenn die Flüssigkeiten in die Augen geraten kann dies unangenehme und gefährliche Auswirkungen haben.

So gilt es bei der Anschaffung und Arbeit mit diesen Werkzeugen Acht zu geben und verschiedene Verhaltensmaßregeln – besonders was die Anwendung und Lagerung betrifft – zu beachten!

Weitere informative Werkstattwagen-Beiträge

In unserem Ratgeber-Bereich finden Sie weitere nützliche Beiträge in denen wir über Werkstattwagen informieren.

Sicherheitsutensil Nr. 1 – der Handschuh!

Welche Arbeit auch immer Sie verrichten möchten – der Handschuh ist unabdingbar und sollte bei fast allen Tätigkeiten seinen Einsatz finden. Meist sind Handschuhe ohnehin im Werkzeugkasten enthalten, doch finden sich darin keine, sollten Sie sich unbedingt welche besorgen, bevor Sie mit den handwerken beginnen.

Da es bei der Auswahl von Werkzeughandschuhen keine Grenzen gibt, sollten Sie beim Kauf beachten, für welches Einsatzgebiet sie geeignet sind.

Bei Sägearbeiten an Bäumen beispielsweise ist ein Lederhandschuh empfehlenswert, da der schwere Stoff den Händen Schutz bietet wenn die Säge abrutscht oder sich Späne lösen.
Im Umgang mit Motorsägen sind Schutzhosen- und Handschuhe sehr empfehlenswert, da sie für die Abdichtung der Motorsägenkette und für deren automatische Abschaltung sorgen.
Bei Handsägen sind solche Handschuhe nicht zwingend erforderlich, können jedoch trotzdem hilfreich sein.

Sie haben Kleinarbeiten zu erledigen, bei denen Fingerspitzengefühl gefragt ist? Benützen Sie hierzu einen Stoffhandschuh – optimalerweise mit gummierten Handflächen. Diese wirken dem Abrutschen beim Handwerken entgegen. Dafür, dass sie bei der Arbeit auch noch ein gutes Gefühl haben, sorgt der dünne Stoff – hier würden dicke Handschuhe nur hinderlich sein.

Auch auf die Arbeitsweise kommt es an!

Nicht nur die Sicherheitshilfsmittel sorgen dafür, dass Sie unverletzt bleiben – auch Sie selbst sind maßgeblich daran beteiligt, dass es zu keinen Unfällen kommt! Oberste Gebot ist höchste Konzentration bei allen Arbeiten! Ungeduld, Eile und Hast können zu Unfällen führen! Beginnen Sie eine Arbeit nur, wenn Sie keinen Stress haben – klingt einfach, ist es auch!

Vorsorge beim Arbeitsumfeld treffen!

Nicht zu vergessen ist der sichere Arbeitsplatz! Beim Heimwerken können auch Verletzungen entstehen, wenn die Umgebung unzureichend gesichert ist! Ein Nagel liegt am Boden – sie treten darauf und verletzen sich – durch richtige Vorbereitung können Sie diesem und ähnlichen Szenarien entgehen! Das Umfeld sollte immer ordentlich sein!

Liegen lose Gegenstände herum, kann das eine besondere Gefährdung darstellen – vermeiden Sie dies und sorgen Sie für die richtige Lagerung! Nicht unwichtig ist auch die Größe der Werkstätte, nichts soll achtlos am Boden liegen. Ob Werkzeugkiste- oder schrank – beide helfen bei der richtigen Lagerung der Geräte. Eine weitere Alternative stellen Werkzeugwände dar – sie sorgen bei richtiger Handhabung für eine besonders gute Organisation. Zudem sind sie mit Einsparungen ausgestattet, in welchen die Geräte platzsparend und praktisch aufbewahrt werden können. Das sorgt dafür, dass sie stets einen Überblick über Ihre Utensilien haben, diese sie aber nicht behindern.

Ein weiterer nicht außer Acht zu lassender Punkt ist die Größe und Beständigkeit der Arbeitsfläche! Hier sollten keine provisorischen Alternativen in Anspruch genommen werden, sondern eine geeignete Fläche geschaffen werden, die den Arbeiten standhält.

Vorgefertigte und höhenverstellbare Arbeitsplatten finden sie im Internet. Für Arbeiten mit Flüssigkeiten eignen sich besonders Kunststoffarbeitsplatten, zum Fräsen und Bohren ist Stahl oder Holz empfehlenswert.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Unfälle lassen sich vermeiden wenn die richtigen Arbeits- und Hilfsmittel eingesetzt werden und der Arbeitsplatz dementsprechend gestaltet wird. Bei gefährlichen Arbeiten sollten andere Personen – vor allem Kinder – ferngehalten werden! Auch sollte darauf geachtet werden, dass das Werkzeug sicher verwahrt wird und Kinder keinen Zugriff darauf haben!



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